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Die Sibirische Lärche (Larix sibirica) ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lärchen (Larix) in der Familie der Kieferngewächse (Pinaceae). Sie ist in Russland (Westsibirien) und der Mongolei heimisch und zählt dort zu den wichtigsten Waldbäumen

Habitus

Die Sibirische Lärche ist ein sommergrüner Baum, der Wuchshöhen von 45 Meter erreicht, dabei bleibt sie mit einem Stammdurchmesser (BHD) von 175 Zentimeter relativ schlank. Der gerade Stamm endet in einer ovaten bis pyramidalen Krone. Sie besteht im oberen Teil aus Ästen die armleuchterartig angeordnet sind. Die Art ist raschwüchsig und ist eine der am schnellsten wachsenden, frostharten Bäume. Der Zuwachs kulminiert etwa in einem Alter von 30 Jahren, sie kann dann aber noch bis zu 500 Jahre alt werden.

Holz

Das rotbraune Kernholz unterscheidet sich farblich vom hellen Splintholz. Das schwere Holz ist dauerhaft und besitzt gut erkennbare Jahresringe. Die Harzkanäle sind hauptsächlich auf das Spätholz konzentriert. Die Rohdichte bei einer Holzfeuchte von 15 % liegt zwischen 0,62 und 0,70 g/cm³.

Nutzung

Das Holz der Sibirischen Lärche ist hart und dauerhaft und ist deshalb von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Es wird gerne für Gartenzäune, Holzfassaden, Terrassenböden und dgl. verwendet, da das Holz aufgrund des hohen Harzgehaltes sehr witterungsbeständig ist. Das Harz ist Ausgangsprodukt für die Verarbeitung zu Kolophonium. Zur medizinischen Nutzung  wird der sekundäre Pflanzenstoff und das biologisch aktive Flavonoid Taxifolin (DHQ) aus bestimmten Teilen der Lärchenstämme mittels Flüssigkeitschromatographie gewonnen. Mit einem Reinheitsgrad von 98–99 % erreicht das Lärchenextrakt Pharmaqualität. Taxifolin hat ein breites Wirkspektrum auf den menschlichen Organismus. Hierzu zählen neben den positiven Wirkungen bei kardiovaskuläner Erkrankungen (gefäßerweiternd und gefäßstabilisierend, blutdrucksenkend) die Bindungsfähigkeit Reaktiver Sauerstoffspezies ROS, die antioxidativen und ankikanzerogenen Eigenschaften.

 

 

 

Quelle: Wikipedia